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Sonderschutz in der Automobilentwicklung
Sicher fühlen Die Automobilhersteller verzeichnen einen wachsenden Bedarf an Sonderschutzfahrzeugen in unterschiedlichen Beschussklassen. Engineering-Dienstleister wie die Bertrandt AG stellen sich auf die gestiegenen Anforderungen ein und bieten das komplette Leistungsspektrum für die Entwicklung von Sonderschutzfahrzeugen an.
Unterschiedliche Beschussklassen bieten Schutz Gründe für die steigende Nachfrage liegen in der derzeit angespannten weltwirtschaftlichen und -politischen Situation. Als Beispiel für das große Interesse an Sonderschutzfahrzeugen kann Latein- und Südamerika genannt werden. Durch die extreme Kluft zwischen Arm und Reich, insbesondere in Ballungsräumen wie dem Großraum Mexiko City mit bis zu 30 Millionen Menschen, besteht eine große Nachfrage an Fahrzeugen der Beschussklasse B4.
Diese bieten einen Insassenschutz gegen nahezu alle gängigen Handfeuerwaffen, wie sie bei Raubüberfällen oder beim Carjacking verwendet werden. Wird der Bogen weitergespannt, so schützen gegen Sprengladungen, Handgranaten und Geschossen aus Militärgewehren Fahrzeuge der Beschussklasse B6 und B7. Diese Fahrzeuge werden überwiegend von Politikern gefahren oder in Krisengebieten eingesetzt. Insgesamt haben die Käufer also die Wahl zwischen mehreren Schutzklassen: vom einbruchsicheren PKW bis hin zum Hochsicherheitsfahrzeug.
Antwort der OEM: Entwicklung und Kleinserienfertigung mit Partnern Die Automobilhersteller reagieren auf die Kundenbedürfnisse mit einer Vielzahl von Sonderschutzfahrzeugen mit unterschiedlichsten Schutzsystemen, indem sie Kleinserien von bestimmten Fahrzeugtypen in den verschiedenen Beschussklassen anbieten. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass das Auto nicht sofort als Sonderschutzfahrzeug zu erkennen ist.
Um auf die aktuellen Marktanforderungen schnell und flexibel reagieren zu können, greifen die OEM in diesem Segment vermehrt auf externe Entwicklungs- und Fertigungspartner zurück. Gute Karten hat, wer im Bereich Sonderschutz bereits Praxiserfahrung vorweisen kann. Denn die Auslegung eines Panzerungskonzeptes erfordert eine langjährige Erfahrung mit dieser Thematik.
 Härteste Anforderungen bei Beschussprüfungen
Besondere Anforderungen in der Entwicklung Der Unterschied zu einer herkömmlichen Fahrzeugentwicklung liegt beispielsweise auf Kenntnissen der Ballistik und ihren Besonderheiten sowie deren Einfluss auf das Exterieur und den Rohbau des Fahrzeugs. Hierzu gehören u. a. der Umgang mit abweichenden Materialien wie etwa Panzerglas, eigens entwickelte Schutzsysteme für die Sicherheitszelle sowie spezielle Verbindungstechniken für verschiedene Panzerungsmaterialien. Auch bei der Abnahme des Fahrzeugs gibt es besondere Kriterien: Die Überprüfung und Zertifizierung wird nach den hohen Anforderungen der staatlichen Beschussämter vorgenommen.
Diese Erfahrung in Verbindung mit der geeigneten Materialauswahl, in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Bauraums, der Gewichtsverteilung und Kosten sowie der unterschiedlichsten Fertigungsverfahren ist die Grundvoraussetzung für eine sichere Panzerung, wie Bertrandt sie anbieten kann.
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